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Ratgeber · 27.07.2026

Funk-Tankuhr: den Füllstand im Blick, ohne in den Keller zu steigen

Wer wissen will, wie viel Heizöl noch im Tank ist, steigt meist in den Keller und liest einen mechanischen Peilstab oder ein Schauglas ab. Das funktioniert, wird aber gern aufgeschoben. Die Folge kennen viele: Der Tank ist plötzlich fast leer, und die Bestellung muss schnell gehen, ob der Preis gerade günstig ist oder nicht.

Eine Funk-Tankuhr nimmt Ihnen diesen Gang ab. Ein Sensor sitzt in einer vorhandenen Öffnung des Tanks, meist in einer freien Verschraubung am Tankdeckel. Die meisten Geräte messen per Ultraschall den Abstand von der Tankoberseite bis zur Öloberfläche und rechnen ihn anhand der eingestellten Tankmaße in einen Füllstand um. Das Ergebnis funkt der Sensor an ein Anzeigegerät in der Wohnung oder, je nach Modell, an eine App.

Der praktische Nutzen liegt weniger in der Anzeige selbst als im Zeitpunkt, den sie möglich macht: Wer den Füllstand laufend sieht, kann bestellen, bevor es knapp wird, und in Ruhe einen Zeitpunkt wählen. Auch die Menge lässt sich besser planen. Heizölpreise sind Staffelpreise, der Literpreis sinkt mit der Abnahmemenge. Wer rechtzeitig bestellt, kann eine volle Wunschmenge nehmen statt einer eiligen Teilmenge. Und nebenbei zeigt der Verlauf, wie viel das Haus tatsächlich verbraucht.

Beim Kauf lohnt ein Blick auf einige Punkte. Erstens der Tanktyp: Batterietanks aus Kunststoff, einzelne Stahltanks im Keller und Erdtanks haben unterschiedliche Geometrien und Öffnungen; der Sensor muss zum Tank passen und auf dessen Höhe und Form eingestellt werden können. Zweitens der Funkweg: Zwischen Tankraum und Anzeigegerät liegen oft Kellerdecke und mehrere Wände, die Reichweitenangabe der Hersteller gilt für freie Strecken. Drittens die Batterielaufzeit des Sensors, denn im Tankraum wechselt niemand gern monatlich Batterien. Bei Batterietanks ist außerdem zu bedenken, dass ein einzelner Sensor nur einen Behälter misst.

Ein Wort zur Genauigkeit: Eine Funk-Tankuhr ist ein Orientierungsinstrument, kein geeichtes Messgerät. Wenige Prozent Abweichung sind normal und für den Zweck unerheblich. Es geht nicht um den Liter, sondern darum, den richtigen Zeitpunkt zum Bestellen nicht zu verpassen.

Der Einbau ist bei den meisten Tanks über eine vorhandene Öffnung ohne großen Aufwand möglich. Wer das nicht selbst übernehmen möchte, kann den Einbau vom Fachmann erledigen lassen; Sprity baut Funk-Tankuhren auf Wunsch bei der Lieferung mit ein. Fragen Sie einfach bei der Bestellung danach.

Fragen? Ein Anruf genügt.

07934 3162 · info@sprity.de

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